Grillen ist Frauensache

Die Grilltussi

MÄNNER! FEUER! FLEISCH! TESTOSTERON!

So in etwa sieht die deutsche Welt des Grillens aus, ob in Grill-, Fleisch- und anderen Food-Blogs, Büchern oder den vorgeblichen Fachzeitschriften – und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in vielen Gärten und Hinterhöfen. Männer grillen. Frauen machen die Beilagen.  Und wenn Frauen überhaupt mal grillen, dann am besten am fettsparenden Elektrogrill und Dinge wie Gemüse, Tofu oder maximal mageres Geflügelfleisch.

ÄHM. HALT. STOP. MOOOOMENT.

Diese ganze Macho-Grill-Brofood-Nummer macht mich seit Jahren wütend. Ganz besonders, wenn die automatische Ansprache zum Thema Grillen sich ausschließlich an das männliche Geschlecht richtet. Es gehört kein Y-Chromosom dazu, um Spaß daran zu haben, auf Holzfeuer oder Kohle Essen zuzubereiten, und auch vor großen Stücken Fleisch fürchtet sich keine gestandene Grilltussi. Frauen müssen sich den Grill nicht erobern – wir stehen seit 2 Millionen Jahren am Lagerfeuer.

Klar mag ich es, bekocht zu werden – aber das darf genauso gern im stressigen und verregneten Alltag sein, und nicht nur an sonnigen Tagen, an denen man(n) sich mit der Flasche Bier mit den Kumpels an den Grill stellt und die „Mamas“ den Rest machen lässt.

WEG VON MEINEM GRILL! 

Grillen ist Frauensache, behaupte ich. Und ich bin mit dieser Meinung nicht allein. Deswegen wurde es Zeit für dieses Blog

 

 

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